Im Notfall 112

Gefahren auf Eisflächen

Auch wenn die schneebedeckten Eisflächen dazu einladen auf den Seen zu gehen, birgt dieses große Gefahren!
Trotz den derzeit anhaltenden Temperaturen um den Gefrierpunkt, ist das Eis auf den Seen noch viel zu dünn um diese zu betreten. Daher die Warnung an euch:
 
Bitte betretet noch keine Eisflächen!
 
Vorsicht ist nicht nur bei verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten, auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen.
 
Folgende Hinweise geben die Feuerwehr und das DLRG:
Wer alleine unterwegs ist und einbricht, sollte versuchen, sich am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
 
Helfer müssen sich nicht selbst in Gefahr bringen und sich nicht zu weit hinaus wagen. Zuerst muss der Notruf 112 gewählt werden.
 
Wer zum Helfen die Eisfläche betritt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage macht es leichter, die eingebrochene Person zu retten. Ein Hilfsmittel können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein. Gerettete in warme Decken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben. Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen warmen Tee reichen.
 
Innerhalb von drei bis vier Minuten in kaltem Wasser (drei bis vier Grad) erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter.
Daher gilt: Zuerst die Feuerwehr verständigen. Die Hilfskräfte halten entsprechende Materialien vor, um schnellstmöglich Hilfe leisten zu können.