24.05.2014

Taucher suchen nach Bootsunfall auf Hase nach Vermisstem

Nach einem Bootsunfall auf der Hase bei Haselünne suchen Rettungskräfte nach einer vermissten Person. Ein Kanu war am Samstagnachmittag gekentert. Zwei Frauen konnten sich ans Ufer retten.

Seit Samstag, um 15.00 Uhr, wird ein 73-jähriger niederländischer Staatsangehöriger nach einem Bootsunfall auf der Hase vermißt.

Der 73-jährige war Teilnehmer eine 19-köpfigen Personengruppe, die mit mehreren Booten eine gemeinsame Bootstour auf der Hase unternahmen. Das von ihm und zwei weiteren Personen genutzte Kanu kennterte aus bislang unbekannten Gründen. Die beiden weiblichen Insassen konnten sich aus eigener Kraft schwimmend ans Ufer retten. Der 73-jährige wurde von Zeugen zunächst noch schwimmend auf der Hase wahrgenommen, da er scheinbar versuchte das abtreibende Boot zu erreichen. Seither gilt der 73-jährige als vermißt.

Trotz umfangreicher Suchmaßnahmen der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) und Polizei, bei der auch ein Sonarboot der Freiwilligen Feuerwehr Rheine, ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera sowie Rettungstaucher zum Einsatz kamen, konnte der 73-jährige bislang nicht aufgefunden werden.

Die Suche musste am Abend, um 21.20 Uhr, mit einsetzender Dämmerung abgebrochen werden. Sie wird am Sonntag wieder aufgenommen. Zu Betreuung der Personengruppe waren Notfallseelsorger im Einsatz.

Bilder Quelle   Emsvechte TV

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