10.07.2014

Kanus kentern bei Lingen – Zwei Männer retten sich

Lingen. In Lingen sind am Donnerstag gegen 10.30 Uhr zwei Kanus, die jeweils mit einem Mann besetzt waren, auf der Ems nördlich der sogenannten Panzerbrücke in Höhe Rheitlage an der der selben Stelle gekentert. Beide fielen ins Wasser, konnten sich nach Angaben der Polizei aber aus eigener Kraft unverletzt retten.

Ein 50-Jähriger schwamm zum Ufer, während ein 48-jähriger Mann zum Kanu zurück schwamm, um die Wertsachen zu bergen. Beide Männer trugen Schwimmwesten. Danach war der 48-Jährige laut Polizei zunächst verschwunden und löste damit eine große Suchaktion aus.
Allein die Ortsfeuerwehr Lingen rückte nach Angaben von Stadtbrandmeister Ralf Berndzen mit annähernd 30 Kräften und mehreren Fahrzeugen aus. Vor Ort suchten Feuerwehrleute in einem Schlauchboot nach dem Vermissten. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften der DLRG Lingen. Zudem forderte die Rettungsleitstelle Feuerwehrtaucher aus Haselünne und Meppen sowie den in Rheine stationierten Rettungshubschrauber an. Wie Berndzen und die Polizei weiter mitteilten, entdeckte die Besatzung des Hubschraubers aus der Luft circa eine Stunde später den Vermissten circa 300 Meter stromabwärts von der Unglücksstelle entfernt am Ufer sitzend in der Nähe des Golfplatzes. Der Stadtbrandmeister freute sich sehr, dass der Einsatz ein glückliches Ende fand. Er schätzte, dass insgesamt fast 80 Helfer vor Ort waren.

Quelle NOZ

Video: ev1.tv

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